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Managementkompetenz auf dem Prüfstand
Neues Managementtool von HILL macht Managementkompetenz erstmals messbar

Wiesbaden, 16. Januar 2008 – Jedes Jahr werden von neuem die „1000 besten Manager/innen“ gekürt oder ähnliche Awards vergeben. Diese Beurteilungen erfolgen aber immer ex post und sind oft auch nur von kurzer Relevanz. Ein neues Verfahren von HILL International – die HILL Managementanalyse – gibt nun Auskunft, wie und in welchem Umfeld jemand am besten managen kann.
Gar nicht selten stellt man sich die Frage: Warum ist Manager B bei der Firma XY so erfolgreich gewesen, hat aber dann als Vorstand eines anderen Unternehmens dieses innerhalb kürzester Zeit in den Abgrund geführt? Je nach Unternehmen, aktueller Geschäftslage und Aufgabenstellung werden unterschiedliche Managementskills und -stile benötigt, um die entsprechenden Herausforderungen zu bewältigen. Denn der Erfolg einer Managerin bzw. eines Managers hängt sowohl von Persönlichkeitsfaktoren und Know-how- als auch von Umfeldfaktoren ab.
Voraussagen darüber, wie sich eine Person als Manager/in in einem neuen Umfeld verhalten wird, sind demnach – trotz der neuralgischen Bedeutung von Vorstandsbesetzungen – bislang kaum möglich gewesen. Auch die Einzelperson im Management hat bislang nur wenige Möglichkeiten, objektives Feedback zu erhalten, realistische Vergleiche mit anderen Kolleginnen und Kollegen zu ziehen oder – speziell in jungen Jahren – managen von Grund auf studieren zu können.

Effizientes Managementtool
Die HILL Managementanalyse erhebt daher als völlig neues Verfahren nicht nur, wie jemand managen kann, sondern auch in welchem Umfeld der/die Einzelne am besten positioniert ist. Das Online-Verfahren basiert auf einem zweidimensionalen Modell mit „harten“ Strategie- und „weichen“ Stil-Faktoren. Drei unterschiedliche Entscheidungsebenen (Selbstmanagement, Führungsverhalten und Unternehmergeist) finden dabei Berücksichtigung. Die zu lösenden Aufgaben sind dem Managementalltag entnommen und behandeln sechs unterschiedliche Bereiche, nämlich Strategie‚ Taktik, Finanzen, Organisation, Vertrieb und Personal. So werden möglichst realistische Entscheidungssituationen simuliert und anhand der individuellen Antwortgewichtung die Vorgehensweise der Manager/innen erhoben.

Da es sich bei der HILL Managementanalyse um ein hoch strukturiertes Verfahren handelt, sind 18 Fragen ausreichend, um ein differenziertes Bild über die Managementkompetenz einer Person zu ergeben. Die Bearbeitungszeit beträgt nur ca. 30 Minuten.
Die Antwortvarianten unterscheiden Strategie und Stil, zwei voneinander unabhängige Faktoren, die Konzentration auf jeweils einen der beiden ist aber ohne weiteres möglich: Der „Strategie-Faktor“ gibt Auskunft über die rationale Herangehensweise an Aufgabenstellungen. Es geht um Technik, ‚Hardware’, strategisches Managen. Der „Stil-Faktor“ zeigt wie jemand Management-Maßnahmen kommuniziert, durchzieht und vorlebt. Es wird die soziale bzw. die emotionale Kompetenz sichtbar. Hier geht es um die Art und Weise des Führens, die „Software“, also den emotionalen Persönlichkeitsanteil.

Weder Leistungs- noch Persönlichkeitstest
Dabei ist besonders: Die HILL Managementanalyse ist kein Leistungstest. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Ob ein Verhalten adäquat ist, bestimmen sowohl die Zielsetzung der Person, die Anforderungen der Position sowie die Unternehmensstrategie, das Umfeld und die Branche. Dadurch können sehr unterschiedliche Wege zum Erfolg führen: Nicht um sonst gibt es z.B. den typischen Sanierer aber auch den expansiven Gründer, der Wachstumsstrategien entwickelt und umsetzt.

Die HILL Managementanalyse ist auch kein Persönlichkeitstest – sie erhebt Kompetenzen, Strategien, Stile, Vorgehensweisen und Know-how, die allesamt mit zunehmender Erfahrung und passenden persönlichen Voraussetzungen leichter zu generieren sind. Aussagen über die persönliche Disposition für Führung werden auf dieser Ebene keine getroffen – diese sind Inhalt eines anderen Moduls der HILL Kompetenzanalyse©. HILL geht jedoch davon aus, dass Managementstrategien und Know-how umso leichter zu erwerben sind, desto besser die persönlichen und motivationsbedingten Voraussetzungen dafür vorhanden sind.

Differenziertes und aussagekräftiges Ergebnis
Das kompakte Verfahren ermöglicht eine differenzierte Beurteilung der Managementkompetenz aus verschiedenen Blickwinkeln. Das Ergebnis gibt Antwort auf Fragen wie: Wie sind die individuellen Management-Skills ausgeprägt und wo besteht Entwicklungspotenzial? Wie ist die optimale Positionierung im Unternehmen und mit welchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollte eine Zusammenarbeit angestrebt werden? Welche Managementaufgaben kann die Person optimal erfüllen und welche Aufgabenbereiche sollten eher gemieden werden?
Die Ergebnisse dienen als hervorragende Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für die Besetzung von Vorstands-, Geschäftsführungs- und gehobenen Managementpositionen sowie als Reflexionsinstrument für die Manager/innen selbst, z.B. wenn Entscheidungen auf ihrem Karriereweg anstehen. Darüber hinaus eignet sich das Verfahren auch für die gezielte Auswahl und Förderung von Nachwuchsführungskräften.


HILL International
Die Personal- und Managementberatung HILL International ist der Vorreiter für die strategische Begleitung multinationaler Unternehmen nach und in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Mit einem flächendeckenden Netzwerk von 37 Büros in 20 Ländern verfügt HILL International über länderspezifisches Know-how und lokale Marktkenntnisse. HILL International bietet seit 32 Jahren professionelle Unterstützung bei der Personalbedarfsplanung, Suche und Auswahl qualifizierter Mitarbeiter/innen und Führungskräfte, Personalentwicklung und Management Audits, Training sowie Coaching. Durch die HILL Kompetenzanalyse©, ein psychologisches Diagnoseverfahren, können die individuellen Potenziale von Bewerbern und Bewerberinnen genau ermittelt werden – an das jeweilige Land und die Kultur angepasst.


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